Die Via Alpina ist ein Symbol des friedlichen Zusammenlebens und der Begegnung zwischen den einzelnen Völkern.
Was ist die Via Alpina?
Bei der Via Alpina handelt es sich nicht um einen einzelnen Wanderweg, sondern um ein grenzüberschreitendes Netzwerk von 5 Wanderwegen, die insgesamt mehr als 5.000 Kilometer lang sind und die Länder des Alpenraums miteinander verbinden. Auf der Via Alpina gibt es 342 Tagesetappen. Sie führt von Triest nach Monaco. Die einzelnen Wege werden nach Farben benannt, der Rote, der Violette, Grüne, Gelbe und Blaue Weg.
Wo verlaufen die einzelnen Wege der Via Alpina?
Der Rote Weg führt durch Italien, Österreich, Schweiz, Deutschland, Liechtenstein, Slowenien, Frankreich und Monaco. Er umfasst 161 Etappen und um ihn in voller Länge zu erwandern, würde man mehr als eine Saison brauchen. Der Weg führt an hohen Gipfeln und durch einsame Täler abseits der Hauptverkehrsstraßen. Insgesamt überquert er 44 Mal nationale Grenzen und betont das verbindende Element der Via Alpina.
Der Violette Weg führt in 66 Etappen durch Slowenien, Österreich und Deutschland. Auf dem Weg kann man viele Kulturdenkmäler und historische Sehenswürdigkeiten betrachten. Der Gelbe Weg beginnt in Triest in Italien und führt über die Dolomiten, durch Bozen, die Ötztaler Alpen (mit dem Fundort des “Ötzi”) bis ins Allgäu in Deutschland. Dort, in Oberstdorf, treffen der Gelbe, Rote und Violette Weg der Via Alpina zusammen. Der Grüne Weg ist der kürzeste und führt durch Liechtenstein und die Schweiz. Der Blaue Weg durchquert in 61 Etappen 3 Länder, die Schweiz, Italien und Frankreich. Er führt im Wesentlichen durch die piemontesischen Alpen.