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Ferien in der Hauptstadt: Unterwegs auf jüdischen Spuren


Neue Synagoge Berlin 225x300 Ferien in der Hauptstadt: Unterwegs auf jüdischen Spuren

Neue Synagoge, Foto: Helga Ewert / pixelio.de

Die deutsche Bundeshauptstadt ist reich an kulturellen und historischen Sehenswürdigkeiten, an Unterhaltung, vielfältigen Menschen und modernem Leben in jeder Hinsicht. Ein besonderer Schwerpunkt liegt bei einem Urlaub in Berlin jedoch immer auch auf der Vergangenheit, die die heutige Metropole stark geprägt hat.

Ein besonderes Anliegen ist dabei stets die Information, Erinnerung und Mahnung der Generationen in Bezug auf die Diskriminierung, Verfolgung und Ermordung jüdischer Mitbürger zwischen 1933 und 1945.

Wo alles begann…
Ein zentraler Punkt ist hierbei das Haus der Wannsee-Konferenz im heutigen Bezirk Steglitz-Zehlendorf. Am 20. Januar 1942 entschieden 15 hochranginge Mitglieder der NS-Regierung sowie einigen SS-Behörden über das Schicksal  etlicher Menschen. Die Villa am Wannsee dient heute als Gedenkstätte und informiert im Rahmen einer Dauerausstellung über die Wannsee-Konferenz und ihre Folgen.

Im Stadtteil Kreuzberg in der Lindenstraße steht das Jüdische Museum Berlin, das Größte seiner Art in Europa. Hier stehen vor allem die Beziehungen zwischen Juden und Nicht-Juden im Mittelpunkt, die in einigen Dauerausstellungen und ständig wechselnden Ausstellungen anschaulich und bewegend dargestellt werden. Aber auch das jüdische Leben und der jüdische Glauben sind selbstverständlich Thema in den Ausstellungen.

Nur vier U-Bahn Stationen Richtung Norden, in der Oranienburger Straße in Mitte, lädt die Neue Synagoge zur Besichtigung ein. In angebotenen Führungen durch die Synagoge wird nicht nur auf die beeindruckende Architektur eingegangen, sondern hier erlebt man den jüdischen Glauben quasi live und hautnah.

Topographie des Terrors und Holocaust-Mahnmal
In der Niederkirchnerstraße in Kreuzberg, unweit des Jüdischen Museums, informiert eine „Open-Air“-Ausstellung über den Terror durch die Nationalsozialisten. Teils noch erhaltende Gefängniszellen können hier besichtigt werden. Zudem befand sich hier das ehemalige Hauptquartier der Gestapo.

Holocaust Denkmal Berlin 198x300 Ferien in der Hauptstadt: Unterwegs auf jüdischen Spuren

Denkmal für die ermordeten Juden Europas, Foto: fotomira / pixelio.de

Nur einige Straßen weiter, in der Nähe des Brandenburger Tors, existiert seit 2006 ein weiteres Denkmal – das Denkmal für die Ermordung der Juden Europas oder kurz: Holocaust-Mahnmal. Auf welligem Boden wurden insgesamt 2.711 Stelen errichtet, deren graue Farbe an die Asche verbrannter Juden, welche oft in Gewässer oder auf Wiesen entsorgt wurde, erinnern soll. Das Stelenfeld wird ergänzt durch ein unterirdisches Museum, den „Ort der Information“.

Tipp: Wenn Sie von der Topografie des Terrors zum Holocaust-Mahnmal gehen, nehmen Sie einen Stein mit und halten ihn während des gesamten Weges in der Hand. Den handgewärmten Stein legen Sie dann am Holocaust-Mahnmal auf einer Stele ab. Mit dieser Geste wird oft den ermordeten Juden gedacht.

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